Katholische Pfarrgemeinde St. Maximilian Kolbe

Maximilian-Kolbe-Alle 18 · 81739 München · Telefon 089 6302480 · Fax 089 63024822                                       Stand: 16.10.2008

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Chronik von St. Maximilian Kolbe

Abriss der Geschichte der Pfarrei St.Maximilian Kolbe in München-Neuperlach von 1982 bis 2002.

Am 16.Mai 1982, also vor 24 Jahren, feierten 16 Katholiken aus dem gerade entstehenden neuen Stadtteil Neuperlach Süd I den ersten Gottesdienst in einer hölzernen Notkirche auf einem gemieteten Grundstück zwischen der Helmut-Käutner-Straße und der Carl-Wery-Straße.

1983 bis 1988 verzwölffachte sich durch den raschen Ausbau des neuen Stadtteils die Zahl der katholischen Einwohner von 272 auf 3476, im Januar 1992 hatte sich auch diese Zahl wieder auf rund 7000 verdoppelt.
Das Gemeindeleben im fast nicht heizbaren Kirchenraum, der gruftartig finsteren Sakristei und in den bald viel zu kleinen beiden Nebenräumen mit der winzigen Küche war oft sehr schwer zu organisieren und der Wunsch nach einer "richtigen Kirche" wuchs dementsprechend.

1984 und 1988 wurden zwei Grundstücke im Neubaugebiet Süd II notariell verbrieft, am 26. Februar 1986 wurde durch die Erzdiözese München und Freising die Pfarrkuratie St.Maximilian Kolbe in München-Neuperlach errichtet und am 21. September 1987 ein Kirchenbauverein gegründet.

Im Frühjahr 1988 begann der Architektenwettbewerb, der sich lange hinzog, so dass erst 5 Jahre später, am 22. November 1993 mit dem Bau nach den Plänen des Münchner Architekten Prof. Hubert Caspari begonnen werden konnte.

Am 16. April 1994 konnte der Grundstein gelegt, am 20. Oktober 1995 das Richtfest gefeiert werden.

Am 01. Mai 1997 fand der festliche große Umzug von der Notkirche in das neue Pfarrzentrum statt, dessen Kirche von H. H. Kardinal Wetter feierlich geweiht wurde. Gleichzeitig wurde die bisherige Kuratie zur Pfarrei erhoben. Die Gemeinde hatte allen Grund ein großes Fest zu feiern, weit über 1000 Menschen nahmen daran teil. Eine ganze Woche mit Konzert, Theater, Volkstanz, Buntem Abend und Jugendfest schloss sich an.
Ende August des gleichen Jahres verabschiedeten sich H. Pfarrer Rauchenecker und die Gemeindereferentin Sr. Therese Auer von der Gemeinde. Er hatte von Anfang an und seit Herbst 1987 mit ihr zusammen die unendlichen Mühen des Gemeindeaufbaus getragen. Auf beide warteten neue Aufgaben in der Erzdiözese.

Als Nachfolger in der Leitung der Gemeinde wurde am 01. September 1997 P. Florian Florek aus dem Orden der Unbeschuhten Karmeliten der Krakauer Provinz, der schon mehrere Jahre in einer Münchner Pfarrei tätig gewesen war, ernannt und am 21. September 1997 durch H. H. Bischof Siebler feierlich als Pfarradministrator eingeführt. Mit ihm kamen zwei seiner Mitbrüder, einer davon als Kaplan.

Die Schwerpunkte der pastoralen und seelsorgerlichen Arbeit änderten sich dadurch nicht. Es blieben die regelmäßigen Gottesdienste, die durch die Einladung der Karmeliten zu Morgen- und Abendgebet, Meditation und täglicher Messfeier erweitert wurden. Es blieb die Jugendarbeit, Alten- und Krankenfürsorge, die Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf Erstkommunion und Firmung, dazu kam ein vermehrtes Angebot zur Erwachsenenbildung.

Durch eine neue Orgel, die am 24. Oktober 1999 eingeweiht wurde, rückte auch die Kirchenmusik stärker in den Vordergrund. Wesentlich blieben die Gestaltung der Gottesdienste und das Bemühen den Gemeindemitgliedern innerhalb der Gemeinde Heimat zu bieten.

Durch den Aufbau der evangelischen Nachbargemeinde Dietrich Bonhöffer kam auch eine starke ökumenische Komponente in das Gemeindeleben von St. Maximilian Kolbe. Das erste gemeinsame Kirchweihfest wurde am 05. Mai 2002 gefeiert.

Ein großes Ereignis in der Geschichte der Pfarrei war am Ostermontag 2002 (01. April 2002) die Feier der Errichtung eines Konvents der Unbeschuhten Karmeliten der Provinz Krakau bei St. Maximilian Kolbe. Das neue Kloster trägt den Namen des Ordensheiligen St.Rafael Kalinowski.


Der Beitrag bis zum Jahr 2002 ist von Fau Dr. Korbel.

         Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Ab 2003 "versuche" ich diesen Beitrag weiterzuführen.


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