Versöhnung
Seite zum Sakrament der Versöhnung im Erzbistum München und Freising
Buße und Vergebung in der Eucharistiefeier
Das allgemeine Schuldbekenntnis am Anfang der Meßfeier nimmt in den Worten
»ich bekenne... allen Brüdern und Schwestern, daß ich Gutes unterlassen und Böses getan habe«
die soziale Seite der Sünde ernst. Jeder wendet sich an jeden und bittet, für ihn vor Gott einzutreten:
»Darum bitte ich euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.«
Auch das Hören des Wortes Gottes hat sündentilgende Kraft. So spricht der Priester nach dem Evangelium:
»Herr, durch dein Evangelium nimm hinweg unsere Sünden.«
Damit wir am Mahl des Herrn nicht unbußfertig teilnehmen, wird im
»Vater unser«
noch einmal die Bitte um Vergebung ausgesprochen und die Bereitschaft, selbst zu vergeben,
bekundet:
»Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.«
Vielfach werden diese Worte durch ein sichtbares Zeichen der Zuwendung und Versöhnung,
den Friedensgruß, unterstrichen.
Und dann bekräftigen wir unser Vertrauen auf die vergebende Güte des Herrn mit dem Ruf:
»Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt«
und mit dem Gebet
»Herr, ich bin nicht würdig,
daß du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.«
